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Di 01.04.2014 13:05

Stiftung übernimmt das altes AWE - Haupttor

Sascha Schorr, Wolfram Böhnhardt, Dr. Sigesmund Gürnth, Matthias Doht, Reiner Schönewald, Klaus Reißig, Theo Ellinger (v.l.n.r.)Mit Datum zum 1. April 2014 hat der Verein Freunde des Automobilbaus der Region e.V. das bisher von ihm genutzte Torhaus an die Stiftung Automobile Welt Eisenach übergeben. Der Verein, der von ehemaligem Betriebsrat des Automobilwerkes Eisenach gegründet wurde, hatte dieses Gebäude 21 Jahre als Vereinshaus genutzt und sich rührselig um die sozialen Belange der ehemaligen Betriebsangehörigen gekümmert. Auf Grund des hohen Altersdurchschnitts der Mitglieder stellte der Verein der Freunde des Automobilbaus der Region e.V., stellte dieser zum Jahresende 2013 seine Tätigkeit ein und übergibt sein Restvermögen an die Stiftung. Neben der sozialen Arbeit und der kulturellen Betreuung hat der Verein jahrelang eigenverantwortlich, nur aus Eigenmitteln, dafür gesorgt, dass das denkmalgeschützte Torhaus erhalten bleibt.
Das Torhaus stammt aus BMW-Zeiten und war ursprünglich das Eingangsgebäude des BMW Flugmotorenwerk Dürrer Hof bei Eisenach. Bei der Demontage der Flugmotorenfabrik wurde das dortige Eingangsgebäude 1946 abgebaut und am jetzigen Standort als Haupteingangstor zum damaligen sowjetischen Awtowelo-Automobilwerk in der Stadt wieder aufgebaut. Das ursprüngliche Eingangsgebäude und das ehemalige Direktionsgebäude des Automobilwerkes wurden 1945 bei Luftangriffen vollständig zerstört. An seinem jetzigen Standort war dann das inzwischen denkmalgeschützte Torhaus bis zur Werksschließung 1991 das Haupttor des Automobilwerks Eisenach.
Am 30. März 2014 erfolgte nun die symbolische Schlüsselübergabe vom Vereinsvorsitzenden Klaus Reißig an den Vorstand der Stiftung Matthias Doht. Die Stiftung Automobile Welt Eisenach erhält nun vom Eigentümer der Immobile, der Opti- Wohnwelt Föst GmbH & Co. KG das unentgeltliche Nutzungsrecht und wird dieses Gebäude im Rahmen des neuen Museumskonzepts weiter als Veranstaltung- und Vortragsraum, sowie als Bürgerraum auch für private Familienfeiern künftig betreiben.

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