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Di 10.09.2019 22:32

Oldtimertreffen zum Tag des offenen Denkmals

Traditionsgemäß fand auch am diesjährigen Tag des offenen Denkmals auf dem Gelände zwischen Automobilmuseum und der Ostkantine - dem historischen Domizils des Vereins Automobilbau-Museum e.V., wieder ein marken- und typenoffenes Oldtimertreffen mit Vereinsfest statt.
Entgegen aller Prognosen hielt das Wetter und zahlreiche Gäste kamen um sich an diesem Tag die Ostkantine als Industriedenkmal anzusehen. Dabei konnten mehrere hundert Fahrzeuge vom Moped über Pkw, Traktor bis zum schweren Lastwagen bestaunt werden. Als Einweiser fungierten in diesem Jahr erfahrene Mitglieder des MC Eisenach, die mit den Old- und Youngtimern gut zu tun hatten.
Angeboten wurden nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern in diesem Jahr erstmalig auch Soljanka und selbstverständlich auch Getränke aller Art. In der bewährten Zusammenarbeit von AWE-Stiftung, Automobilbau-Museums-Verein und dem Allgemeinen Wartburgfahrerclubs kam schon etwas Volksfeststimmung auf und neben Benzingespräche wurden alte Erinnerungen aus der AWE-Zeit ausgetauscht.
Während in der Ostkantine erneut Fragen zu den dort präsentierten um Motoren und Fahrzeuge fachkundig erläutert wurde, erlebte das Automobilmuseum einen wahren Besucheransturm. Im Mittelpunkt stand dort abermals die DIXI-Werkstatt mit Stellmacherei, die natürlich fachgerecht vom Schreinermeister Wolfram Böhnhardt vorgestellt wurde und die Besucher so anzog, dass die letzten erst bis weit nach der geplanten Öffnungszeit zufrieden das Haus verlassen haben.

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Do 05.09.2019 23:26

Projekt Wartburg-Motorwagen 1899 angelaufen

Mit Beginn der dreidimensionalen Vermessung des ältesten Eisenacher Automobils im Hightech-Messraum der BMW Fahrzeugtechnik GmbH in Krauthausen startete in dieser Woche ein neues Großprojekt der Stiftung Automobile Welt Eisenach. Ziel ist es mit einer behutsamen Reaktivierung und einer fachgerechten Restauration des historischen Motors den im Eisenacher Automobilmuseum stehenden Wartburg-Motorwagen Baujahr 1899 in einen fahrbereiten Zustand zu versetzen.

Dazu wurde in monatelanger Vorarbeit ein Projekt erarbeitet das von den Firmen BMW Fahrzeugtechnik, EDAG und TÜV Thüringen unterstützt wird und federführend von der Dualen Hochschule Gera Eisenach wissenschaftlich begleitet wird. So werden unter der Leitung der Professoren Matthias Gröger und Jana Halder Studenten der Dualen Hochschule den historischen Motorwagen demontieren und damit einen Einblick in den Maschinenbau des letzten Jahrhunderts erlangen. Mit den ermittelnden Messdaten ist es dann möglich mit neuster CAD- Technik gegebenenfalls beschädigte oder fehlende Teile nachzukonstruieren oder mit Hilfe von 3 D-Druckern neu zu plotten. Dazu wurden bei BMW am Motorwagen 2 Millionen Bildpunkte festgelegt, die dann von den zwei Kameras des Messkopfs in dem blauen Licht des Starklichtprojektors erfasst werden. Begeistert von der Technik und der umfassenden Unterstützung von BMW Fahrzeugtechnik zeigte sich der ehemalige AWE-Motorenkonstrukteur Eberhard Spee, der seitens der Stiftung Automobile Welt Eisenach das Projekt leitet und die 8 Studenten, die darüber teilweise ihre Bachelorarbeit schreiben, auch über 2 Jahre begleitet.

Ziel des Projektes ist die Technologien der Fahrzeugherstellung aus den Anfängen der Mobilisierung nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und dann den fahrbereiten Wartburg-Motorwagen gezielt bei nationalen und internationalen Veranstaltungen als mobiles Kulturgut zu präsentieren.

Obwohl der Wartburg-Motorwagen nun eine ganze Zeit nicht mehr im Museum stehen wird, bleibt sein Platz aber nicht leer. Seit dieser Woche steht an dieser Stelle ein Wartburg-Motorwagen Modell1 mit Luftkühlung aus dem Jahr 1899, den für diese Zeit BMW Group Classic München den Eisenacher zur Verfügung stellt.

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Darüber berichtet ausführlich die Thüringer-Allgemeine Zeitung, die Sie hier lesen können:
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So 25.08.2019 10:02

Einladung zum markenoffenen Oldtimertreffen

Bereits zum 4.Mal lädt der Verein Automobilbau-Museum Eisenach e.V. gemeinsam mit der Stiftung Automobile Welt Eisenach zum bundesweit veranstalteten "Tag des offenen Denkmals" am 8. September 2019 wieder zu einem markenoffenen Oldtimertreffen auf das Gelände zwischen Automobilmuseum und Ostkantine ein. Unter dem Motto "Mobiles Kulturgut trifft offenes Denkmal" sind ab 10.00 Uhr auch in diesem Jahr alle Fahrer historischer Fahrzeuge, Oldtimern und Youngtimer, marken- und typenunabhängig vom Traktor bis zum Moped eingeladen, um in lockeren Benzingesprächen den diesjährigen Saisonabschluss vorzubereiten.
Für das leibliche Wohl ist mit Bratwurst und Getränke gesorgt. Dazu gibt es natürlich auch Kaffee und Kuchen in der Ostkantine.
Der Besuch lohnt sich für jeden und an diesem Tag ist der Eintritt in das Automobilmuseum auf 5 € reduziert. Zweimal am Tag gibt es eine ausführliche Sonderführung durch die Dixi-Werkstatt im Museum.
Der Zutritt zur Ostkantine und zum Ausstellungsgelände ist für alle Gäste und Aussteller frei!
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Di 20.08.2019 18:03

ThSV Jahresfoto vorm Automobilmuseum

Vordere Reihe (v.l.): Rene Witte (Geschäftsführer und Manager), Shpetim Alaj (Präsident des ThSV Eisenach), Cheftrainer Sead Hasanefendic, Blaz Voncina, Duje Miljak, Stanislaw Gorobtschuk, Noah Streckhardt, Jonas Ulshöfer, Armend Alaj, Willy Weyhrauch, VoTraditionell vor dem Auftakt der Handballsaison trafen sich Spieler, Trainer und Offizielle des ThSV Eisenach zu einem Teamfoto. In diesem Jahr wurde als besonderer Ort das Automobilmuseum gewählt. Vor der frisch restaurierten Doppelkurbel-Kniehebel-Tiefziehpresse und dem Museumsgebäude präsentierte sich der Mannschaftskader des Handball-Zweitbundesligisten gemeinsam mit einem historischen Oldtimer aus Eisenacher Produktion. Dazu wurde ein BMW 321 ausgewählt, der 1946 in dem ruinösen Gebäude O 2 produziert wurde, das hoffentlich bald zur einer neuen Sporthalle mit Handballbundesligastandard wird.
Das Auto hat eine spektakuläre Geschichte, wurde es doch damals als Reparationsleistung an die Rote Armee ausgeliefert und diente als Ordonanzfahrzeug den sowjetischen Offizieren, bis es Anfang der 1950er Jahre von einem Major mit in die Sowjetunion genommen wurde. Dort verkehrte der BMW 321 noch bis Ende der 1980er Jahre als Privatfahrzeug im Alltagsverkehr im europäischen Teil Russlands, bis der Wagen 2004 über Umwege an seinen Ursprungsort zurückkehrte.
So traditionell wie der Automobilbau gehört auch der Handball zu Eisenach, denn der heutige ThSV Eisenach ist 1990 aus der Sektion Handball der Betriebssportgemeinschaft Motor Eisenach hervorgegangen, die ihre Heimat im Automobilwerk Eisenach hatte. Also am Standort des aktuellen Teamfotos. In noch früheren Jahren waren Eisenacher Handballer unter dem Namen "BMW Eisenach" auf dem Großfeld aktiv.
Auf diesem gemeinsamen festen Fundament startet der ThSV Eisenach nun in die Saison 2019/2020 der 2.Handball-Bundesliga. Das Teamfoto wird im gesamten Bundesgebiet zu sehen sein, begleitet die Mannschaft an allen 34 Spieltagen, wird ebenso als Poster und bei verschiedenen anderen Werbemaßnahmen zu sehen sein.

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Mo 19.08.2019 08:59

Buchvorstellung im Automobilmuseum

Am 15. August 2019 präsentierte der Eisenacher Automobilchronist Horst Ihling im Ehrhardt-Saal des Automobilmuseums sein neustes Buch "Eisenacher Kraftfahrzeuge der Nachkriegsproduktion".
Nach der Eröffnung der Buchpremiere durch Museumsleiter Matthias Doht, berichte der Eisenacher Verleger André Nestler über die Zusammenarbeit mit Horst Ihling als Autor. Das Thema der spannenden Nachkriegszeit ist für seinen auf Regionalgeschichte spezialisierten Verlag Ideenteufel mehr als nur ein Stück erhaltenswerter deutscher Automobilgeschichte.
Vor ca. 90 Gästen referierte dann der Autor ausführlich über die Zeit, als in Eisenach unter sowjetischer Leitung BMW-Automobile hergestellt wurden. Spannend war die Zeitriese in die Nachkriegszeit, die gekennzeichnet war von Aufbruch und dem Willen der Kriegsgeneration Neues zu schaffen. So erlebte der Automobilbau, als auch der Motorsport in Eisenach unter dem Logo BMW einen neuen Start mit Traumautos der damaligen Zeit.
Das reichlich bebilderte Buch "Eisenacher Kraftfahrzeuge der Nachkriegsproduktion" ist unter der ISBN 978-3-9813-1599-8 im Buchhandel und auch ab sofort im Museumsshop zum Preis von 24,95 € erhältlich.

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